1. Die drei Geschenke des Herrn d’Artagnan, des Vaters
D’Artagnan – ein 18jähriger, hitzköpfiger Gascogner, bekommt von seinem Vater ein Pferd, ein wenig Geld und einen Brief an Kapitän Tréville auf den Weg, der ihn von Trabes nach Paris führt. Letzterer soll ihm einen erfolgreichen Start ins Leben ermöglichen. Leider wird ihm der Brief gestohlen, als er sich von Eitelkeit und Jugend zu einer Auseinandersetzung mit einem Unbekannten in Meung verleiten lässt. Das Treffen des Unbekannten mit einer „Mylady“ bekommt er auch mit, mehr aber nicht. Und muss sich dann mit ein paar wenigen Talern, seinem Pferd und einem abgebrochenen Degen auf den Weg nach Paris machen.
Vorgelesen von Rainer Schuppe; aufgenommen und bearbeitet im Coworking Space Rayaworx, Santanyí, Mallorca.
Das Ende von Bartleby ist etwas traurig, soll aber auch zum Nachdenken anregen über andersartige Menschen und wo diese ihren Platz haben. Nicht ganz einfach die Geschichte, gebe ich ja zu, aber wegen der Ironie gegenüber des amerikanischen Kapitalismus und der süffisanten Erzählweise finde ich sie doch lesens- bzw. hörenswert.
In der 11. Staffel wende ich mich aber wieder den bekannten Klassikern zu. Namentlich den “Drei Musketieren” von Alexandre Dumas. Ja genau, D’Artagnan und die drei eigentlichen Musketiere Athos, Porthos und Aramis – der junge Gascogner ist ja noch ein Azubi. Es wird gefochten, geritten, integriert und Politik gemacht im Frankreich des Jahres 1625 unter König Ludwig dem 13. Dieser liegt in beständiger Fehde mit Kardinal Richelieu – und dann gibt es noch die Engländer, die diesen innenpolitischen Zwist ausnutzen wollen.
Eine schnell erzählte Geschichte die, wie schon der Graf von Monte Christo, Zeitgeschehen und Politik mit einer gut erzählten Story verbindet. In diesem Fall das, wenn man so will, Erwachsen-werden das jungen D’Artagnan, der vom Land urplötzlich in die Weltgeschichte katapultiert wird.
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Und jetzt viel Vergnügen mit den 3+1 Musketieren.
Buch ab.
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Bartleby – Teil 5
Da Bartleby sich mit nichts bewegen lässt die Kanzlei zu verlassen, verlegt der Erzähler das Büro und zieht dorthin mit Puter, Beisszange und Pfeffernuss um. Bartleby bleibt zurück. Schon bald tauchen aber die neuen Mieter auf, beschweren sich und verlangen, dass er seinen Mitarbeiter abholt. Am Ende der Geduld wird er als Landstreicher ins Gefängnis geführt. Der Erzähler sucht ihn dort auf und versucht weiter ihm zu helfen.
Vorgelesen von Rainer Schuppe; aufgenommen und bearbeitet im Coworking Space Rayaworx, Santanyí, Mallorca.
Bartleby – Teil 4
Bartleby stellt sämtliche Arbeit ein, er habe beschlossen, das Kopieren gänzlich aufzugeben. Was also ist nun zu tun? Der Erzähler ist hin und her gerissen zwischen Nächstenliebe und erwartetem professionellem Verhalten. Er lässt ihn also bei sich leben, allerdings wird er nun von seinem Kunden immer häufiger schief angesehen. So geht es nicht weiter.
Vorgelesen von Rainer Schuppe; aufgenommen und bearbeitet im Coworking Space Rayaworx, Santanyí, Mallorca.
Bartleby – Teil 3
Der Erzähler stellt fest, dass Bartleby offensichtlich in der Kanzlei wohnt. Von Mitleid angetrieben fragt er sich, was er tun kann. Bartleby selbst gibt keinerlei Auskunft über sich oder seine Motive. Aufgrund eines Augenproblems stellt Bartleby das Kopieren von Texten ein, aber auch alle anderen Aufgaben „möchte er lieber nicht tun“.
Vorgelesen von Rainer Schuppe; aufgenommen und bearbeitet im Coworking Space Rayaworx, Santanyí, Mallorca.